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Tipps zum korrekten Arbeiten mit der Kappsäge


Stehen Renovierungsarbeiten im Haus oder in der Wohnung an, dürfen die passenden Werkzeuge nicht fehlen. Neben Hammer und Bohrmaschine reiht sich häufig auch die Kappsäge ein. Sie erfreut sich großer Beliebtheit, lassen sich doch mit dieser Säge saubere Sägearbeiten umsetzen.

Doch wie ist die Kappsäge anzuwenden, damit die Ergebnisse auch wie gewünscht ausfallen?

Warum sollte ich bei Renovierungsarbeiten zur Kappsägen greifen?

Eine Kappsäge ist in der Lage, verschiedene Arten von Holz oder Kunststoff zu kappen – also zu schneiden. Viele Handwerker nutzen diese Modelle aber auch sehr gern, um auf Gehrung zu kappen. Demnach lassen sich verschiedene Materialien auch in bestimmten Winkeln zerteilen.

Gleichzeitig kann dieses Sägemodell größere Mengen an Holz zeitnah zerteilen, ist unkompliziert zu bedienen und flexibel einsetzbar. Dadurch lassen sich Renovierungen in und am Haus schnell und erfolgreich umsetzen.

Damit das Arbeiten mit der Kappsäge jedoch gelingt, sind immer ein paar Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Diese betreffen nicht nur Schutzkleidung wie Sichtschutzbrille, Schutzhandschuhe oder Gehörschutz. Auch ein sicherer Stand der Säge ist wichtig. Somit rutschen weder Materialien noch Säge während des Schneidevorgangs weg und es kommt nicht zu Sicherheitsrisiken.

Wie wende ich eine Kappsäge an?

Zunächst ist es wichtig, das richtige Sägeblatt zu wählen. Hierbei ist äußerste Vorsicht ratsam, da die Sägezähne eines Sägeblattes sehr scharf sind. Daher ist es maßgeblich, beim Austausch von Sägeblättern und Arbeiten an Sägen immer Schutzhandschuhe zu tragen.

Bei den meisten Kappsägen lassen sich die Sägeblätter binnen kurzer Zeit austauschen. Je nach Bedarf stehen Sägeblätter mit 36 und 60 Zähnen zur Verfügung. Materialien aus Kiefer oder Fichte, die eher weich sind, lassen sich am besten mit kleinen Zähnen zerteilen. Für härtere Werkstoffe wie Esche oder Buche sind gröbere Zähne sinnvoller.

Ist das Sägeblatt eingelegt, sind das Gerät mit Strom zu versorgen und der Sicherheitshebel zu entriegeln. Anschließend lassen sich Holzleisten, Akustikpaneelen und viele weitere Materialien auf Wunsch zuschneiden. Viele Geräte verfügen über einen Staubbeutel. Dieser fängt die entstandenen Sägespäne auf. Somit bleibt der Arbeitsplatz bestmöglich sauber. Über die Führungsschiene lässt sich das Werkstück ablegen. Der Schnitt erfolgt somit sauber, sodass das Material gleich weiterverarbeitet werden kann.

Tipp: Soll ein Gehrungsschnitt erfolgen, ist der untere Hebel der Kappsäge zu lösen. Anschließend lässt sich der Winkel auf die Wunscheinstellung justieren. Bevor es jedoch an das Sägen des Arbeitsmaterials geht, ist der Hebel wieder festzuziehen. Somit geht der eingestellte Winkel nicht verloren.

Tipps für sicheres Arbeiten mit der Kappsäge

Die Kappsäge gehört zu den scharfen Werkzeugen. Unfälle können bei unvorsichtiger Handhabung durchaus passieren. Deshalb ist es wichtig, nur Werkstoffe zu verwenden, die auch für die Kappsäge geeignet sind. Vor allem Holz ist ideal für diese Art von Säge. Bei Metall oder Stein kann es zu gefährlichen Absplitterungen kommen. Deshalb ist die Kappsäge für diese Materialien nicht vorgesehen. Ebenso ist der Sicherheitshebel nach jeder Arbeit erneut zu aktivieren. Somit kommt es nicht zu Verletzungen durch versehentliche Inbetriebnahme des Geräts.

Weist die Säge Beschädigungen auf, ist das Gerät defekt und sollte nicht mehr benutzt werden. Ohne Expertise empfiehlt es sich nicht, selbst Reparaturen oder Veränderungen vorzunehmen. Besser ist es, sich an die Empfehlungen des Herstellers zu halten und bei Problemen Kontakt mit dem Kundenservice aufzunehmen.

Foto: © fine pics /stock adobe

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