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Welche Funktionen sollte die Kappsäge haben?


Kappsäge Funktionen

Die große Quantität an unterschiedlichen Kappsägen, Ausführungen und Produzenten ist beachtlich.

Die Selektion der geeigneten Säge kann ein wenig Ratlosigkeit bereiten. Welche Säge ist die Richtige für Sie und mit welcher Funktionalität sollte das Gerät ausgestattet sein?

1. Genügend Power


Bei einer Kappsäge spielt die Leistung eine wichtige Rolle. Die Säge sollte eine nicht zu niedrigere Drehzahl aufweisen, damit bei starken und harten Werkstücken die Drehzahl nicht signifikant nach unten tendiert. Durch eine niedrigere Drehzahl entsteht oftmals eine unsaubere Schnittkante.

Verfügt die Kappsäge über eine sehr minimale Leistung, wird oftmals die Leistungsgrenze erreicht. Dadurch wird die Langlebigkeit des Motors sowie additionale Teile negativ beeinträchtigt.

Empfehlenswert ist eine Leistungsaufnahme von mindestens 1000 Watt. Darunter werden Sie nur eine begrenzte Freude an der Kappsäge erhalten.

2. Maximale Schnittbreite und Schnitthöhe


Zu den bedeutenden Punkten zählt die maximale Schnittbreite und Schnitthöhe. Die Kappsäge entscheidet letztlich über die Breite und Stärke der zu bearbeitenden Werkstücke. Zudem ist der Durchmesser des Sägeblattes entscheidend. Ein minimaler Durchmesser sorgt nur für den Zuschnitt dünner Werkstücke. Dies ist abhängig vom Verwendungszweck und dem persönlichen Vorhaben.

3. Rotierender Sägetisch


Für die Produktion horizontaler Winkelschnitte wird ein drehbarer Sägetisch benötigt. Die Winkel sollten links und rechts -45 Grad bis +45 Grad betragen.

Beim überwiegenden Teil der Profi-Kappsägen ist eine Einstellung von -50 Grad bis +60 Grad möglich. Dadurch sind Hinterschnitte realisierbar. Schwer einzuschätzen, ob ein Hobby-Heimwerker dies braucht, allerdings ist die Ausstattung für einen Fachmann notwendig. Der Drehteller sollte über ein einfaches Handling verfügen und der individuelle Winkel sollte sich präzise justieren lassen.

4. Sägekopf und Sägeblatt neigen


Neigbarer Senkkopf

Justierbarer Sägekopf bei einer Kappsäge

Der Sägekopf einschließlich Sägeblatt sollte sich ebenfalls wie der Sägeteller in der Neigung justieren lassen. Bei den Modellen für Anfänger ist dies oftmals zwischen 0 Grad bis 45 Grad zu verwirklichen.

Die Senkung des Sägekopfes kann bei edlen Kappsägen in den meisten Fällen nach links und rechts, beispielsweise von -45 Grad bis +45 Grad justiert werden. Bei Kappsägen für Profis ist die Hinterschnittfunktion bereits üblich. Das Sägeblatt lässt sich beispielsweise von -47 Grad bis +47 Grad senken. Dadurch wird eine besondere Flexibilität erzielt.

5. Anschlagschiene und Spannvorrichtung


Die Anschlagschiene und Spannvorrichtung an der Kappsäge sind von hoher Bedeutung. Insbesondere eine Anschlagschiene sollte über eine sehr exakte Verarbeitung verfügen, da sie an sämtliche zu modifizierenden Werkstücke angelegt wird. Nur bei einer hundertprozentigen Präzision ist die tatsächliche Option auf einen geraden Zuschnitt gegeben.

In der Praxis ist auch eine Spannvorrichtung sehr hilfreich. Dadurch wird das Werkstück auf dem Sägetisch befestigt und verrutscht nicht beim Schneidevorgang. Die Struktur ähnelt oftmals einer klassischen Schraubzwinge.

6. Verlängerter Sägetisch


Beabsichtigen Sie den Zuschnitt von sehr langen Werkstücken, entsteht oftmals die Problematik, dass diese zu Beginn oder zum Schluss eines Werkstückes darüber hinaus hängen und durchbiegen. Sie können ein präzises Anlegen an die Anschlagschiene nur schwer durchführen.

Als gute Hilfe bewährte sich ein ausziehbarer Sägetisch. Eine Alternative stellen seitliche Auflagen dar, die Sie problemlos an die Sägetischseite einstecken. Dadurch bekommen Sie einen Sägetisch mit Verlängerung.

7. Spindelarretierung


Für einen problemlosen, flinken und sicheren Austausch des Sägeblattes sollte die Kappsäge über eine Spindelarretierung verfügen. Die Welle oder Spindel und das Sägeblatt wird durch Knopfdruck arretiert und Sie können das Sägeblatt einfach austauschen.

8. Fangsack für Späne und Absaugvorrichtung


Fangsack

Der Fangsack für Späne ist in der Praxis
weniger geeignet

Der Spänefangsack ist zuständig, um die produzierten Sägespäne einzusammeln. Dadurch haben Sie auf das Werkstück und den Zuschnitt ein freies Blickfeld.

In der Praxis ist die Funktion der Spänefangsäcke eingeschränkt, da sie nur eine phlegmatische Lösung darstellen.

Ein aufsteckbarer Adapter oder ein Anschluss für eine externe und aktive Absauganlage sollte vorhanden sein. Oftmals bewirkt ein Industriestaubsauger für entsprechende Hilfe.

9. Justierschrauben für die Sägeeinstellung


Eine der bedeutendsten Punkte stellt die Justierung der Kappsäge mittels Stellschrauben dar. Sie sollten dies nach der Errichtung vornehmen, um gute Sägeresultate zu erzielen.

Durch die Justierschrauben können Sie die Gehrungswinkel präzise einstellen. Je nach Projekt kann für Sie die Begrenzung der Schnitttiefe einen Sinn ergeben.

10. Additionale Besonderheiten und Funktionen


Für den mobilen Einsatz ist eine minimale Taschenlampe sehr nützlich.
Ein Laser sorgt für die Anzeige der Anrisskante.
Einen idealen Schnitt können Sie nur durch ein edles Sägeblatt erzeugen. Deswegen sollten Sie sich über die Selektion des geeigneten Sägeblatts informieren.

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